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Presse


A.M.S. e.V. Durch Corona ist alles anders!

04.08.2020

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Scheckübergabe der AMS an den Verein Happy Bambini e.V.
Auch für A.M.S. e.V. hat sich durch Corona einiges verändert. Bis vor kurzem war eine persönliche Spendenübergabe völlig undenkbar.

Als wir im Juli die Info erhielten, dass Frau Manuela Faßhauer Chersi vom Vorstand des „Happy Bambini e.V.“ vor Ort ist und gerne bei uns vorbeikommen würde, um sich persönlich vorzustellen, haben wir nach einer Lösung gesucht.

Normalerweise ist es üblich, die Spendenübergabe mit allen Vereinsmitgliedern durchzuführen. Aufgrund der Covid19-bedingten Beschränkungen der maximalen Teilnehmerzahl haben wir uns entschieden, Frau Faßhauer Chersi im kleinen Rahmen bei AMS zu begrüßen.

Der Vorstand von A.M.S. e.V. hat am 4. August 2020 die offizielle Scheckübergabe durchgeführt. Die tatsächliche Überweisung eines Drittels der Weihnachtsspende erfolgte bereits zu Beginn des Jahres.

Frau Faßhauer Chersi hat uns von den Fortschritten des Umbaus an der Schule berichtet. Die Innenarbeiten sind abgeschlossen. Die Kinder warten nun sehnsüchtig darauf, die Räumlichkeiten nutzen zu können, was leider wegen Corona ebenfalls nicht möglich ist.

In dem Gespräch ist uns bewusst geworden, wie gefährlich Honduras speziell für Frauen ist. Frau Faßhauer Chersi war noch nie selbst vor Ort, aus Angst nie wieder zurückzukommen. Ein Studienfreund von ihr arbeitet schon seit vielen Jahren für eine in Honduras tätige Wohltätigkeitsorganisation und dient als ehrenamtlicher Ansprechpartner und Koordinator vor Ort. Die Bauleitung hat die stellvertretende Rektorin der begünstigten Schule übernommen. Nachdem darüber ein Artikel in der lokalen Presse erschien, fing das Dilemma an.

Plötzlich meldete sich ein weiterer „Interessent“, der ihr den Posten streitig machen wollte, um vermeintlich unsere zweckbestimmten Gelder für die Finanzierung anderer Vorhaben, sowie die Aufbesserung der privaten Haushaltskasse zu nutzen. Er ging sogar rechtlich gegen die Bauleiterin vor, um den Posten einzuklagen und sorgte damit für einen sofortigen Baustopp. Aus unserer Sicht ein unglaubliches Maß an Dreistigkeit.

Es kam zu einer Gerichtsverhandlung, bei der das Gericht zu Gunsten der Rektorin entschied.

Einen Großteil dazu beigetragen hatte unter anderem ein Schreiben von Happy Bambini e.V. aus München und der Protest der Elternschaft, sodass es endlich mit dem Umbau weiter gehen konnte. Die Tische und Stühle für die Klassenräume sind fertig und bewusst auf Kindergröße angefertigt, da sonst die Gefahr besteht, dass eine Behörde die Tische für ihren eigenen Bedarf vereinnahmt. Leider gab es in der Vergangenheit schon entsprechend schlechte Erfahrungen. Von all diesen Problemen bekommt man hier in Deutschland überhaupt nichts mit – Korruption und Behördenwillkür in dieser Dimension gehören glücklicherweise nicht zu unserem Alltag.

Umso mehr erfreut es uns zu erfahren, dass die noch zur Verfügung stehenden Gelder in eine Zisterne investiert werden konnten. Nun wartet man in Honduras auf den Regen zum Befüllen der Zisterne. Danach wird die Schule erstmals über fließend Wasser verfügen. Für die Versorgung mit Trinkwasser gilt es noch eine Lösung zu finden.